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Ist das ein Kommunist?

Es gibt ja die unglaublichsten Namen beim Online-Pokern. Ganze Kapitel von Büchern wurden der Vergebung und dessen Bedeutung gewidmet. Soll man sich einen aggressiv klingenden Namen geben? Oder einen „Fischigen“? Oder gar einen Weiblichen? Auf jeden Fall ist ein Name beim obersten Boss von PokerStars im Gedächtnis: Karl Marx.

Die Marketingbesprechung mit Hauptthema „Deutschland“ am Montag auf der Isle Of Man war unerwartet entspannt und verhältnismäßig intim. Vielleicht 20 Personen inklusive Inhaber und dessen Sohn. Ich darf wirklich sagen: DIE KÜMMERN SICH! Es wurde viel diskutiert, der Chef hat sich alles wohlwollend angehört und kannte sogar viele deutschen Highroller mit Namen und deren FPP Status ohne in irgendwelchen Listen nachzusehen.
Es wird in nächster Zeit viel passieren für die deutschen Spieler bei PokerStars. Aber der Service bei Stars ist eh kaum zu schlagen. Ich habe das während der WSOP gemerkt, alle Spieler werden betreut und umsorgt, alles wird geregelt und man lebt in einer grossen Familie. Egal, ob es ums Essen, Hotel, Lounge, Buy-ins oder Strategiebesprechung ging. Im Gegensatz dazu so manch anderer Online-Anbieter hat sich nicht mal um T-Shirts für die Spieler bemüht. Da wurden stattdessen lieber Sitzkissen mit Aufdruck im Saal ausgelegt. Also ich bin froh, dass PokerStars den deutschen Markt und deren Spieler entdeckt und diese auch fördert.

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Nach der Besprechung, die ca. 8 Stunden ging, sind wir mit einem Teil des Content-Teams dann noch bei einem kleinen Japaner eingekehrt. Natürlich ging es da auch weiter im Thema. Sven Stiel, unserem Marketing Deutschlandchef, sind fast die Stäbchen aus der Hand gerutscht als ich ihm beiläufig erzählt habe, dass Michi Keiner nun doch bei 888 unterschieben hat. Wer das Hickhack bei Isa-Casinos verfolgt hat kann das nachvollziehen.

Die Nacht im Sefton-Hotel war ganz toll. Ein romantisches, altes, mit Patina belegtes Hotel an der Hafenküste. Bisschen wie an der französischen Riviera der 50-ziger. Die ganze Insel hat einen eigenartigen Charme.

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Alles ist ein bisschen verwarzt, alt aber schön. Eingefleischte Vegas-Fans finden hier das absolute Kontrastprogramm. Es riecht nach gelebtem Leben, nach salzigem Meer und die Autos fahren auf der falschen Seite.
Die Europamarketingchefin hat dann am Dienstagmorgen auf Ansage verschlafen. Gott sei Dank ist hier auch der Flughafen vom alten Schlag. Auf der IOM wird gewartet bis alle da sind. Nach einem Zwischenstopp in Dublin sind wir dann weiter nach Barcelona zum EPT. Ich glaube mein Hintern hat mittlerweile so viele Flugstunden absolviert, dass ich ihm ein gezieltes Gymnastikprogramm verordnen sollte.

Mehr aus Barcelona vom EPT das nächste Mal.

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