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Bomben Matrix

Mein Schatz meint es gut mit mir. „Schau mal was ich Dir gekauft habe!“ Stolz, wie nur Männer Technik anpreisen können, übergibt er mir einen Karton mit dem Update eines Reisekostenprogramms. Prima. Bitte legen Sie die CD ein. Nein nicht diese. Bitte geben Sie den 1000-stelligen Sicherheitscode ein. Nein, nicht diesen.
Ich bin begeistert. Zukünftig habe ich, sozusagen zur Vorbeugung von Magengeschwüren, diese kleine persönliche Handgranate in der Schublade.

Die Installation dauert länger. Etwa so lange, dass ich die gesamten Reisen hätte noch mal machen können. Nun aber endlich schwitzt es mit mir gemeinsam über den Hotelbelegen, Taxiquittungen, Flugscheinen und Essenspauschalen. Manchmal glaube ich, der Hersteller macht gemeinsame Sache mit dem Finanzamt. Oder umgekehrt.

Das Programm, das Kopiergerät und ich haben zu tun. Die letzten acht Wochen waren turbulent. Eigentlich gibt es soviel zu erzählen, dass ich über jede einzelne Reise ein Blog-update machen könnte. Angefangen damit, dass ich morgens um 6 mit Andy Krause in München zu Fuß über die Autobahn gerannt bin – mit Gepäck versteht sich – über Harry „Absolut“ Casagrande, Cem, Stefan Rapp und dem Rotwein „Forever“ bis hin zu meinem ersten Besuch im plüschigen Pariser Avation Club. Oder über lekker Amsterdam, Schwarzfahren in Prag oder die Turniertage in Schenefeld.

Aber Schopenhauer schrieb schon: Wenn man ein Buch kauft, kauft man besser auch gleich die Zeit, die man dazu benötigt.

1Martix

Die werden die Leser der „Poker-Matrix“ auch brauchen. 650 Seiten und 1,3 Kg Lebendgewicht. Viel Spaß beim Verdauen!

Zu beziehen über den Gamblerstore.

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